Cello

Das Violoncello (umgangssprachlich Cello genannt),ist ein aus verschiedenen Holzarten gefertigtes Streichinstrument aus der Viola-da-Braccio Familie. Die Bauweise des Cellos entspricht im wesentlichen der Bauweise der Violine. Das Cello ist größer, und die Zargen sind im Verhältnis zum Umfang höher.
Das Violoncello wird vom Cellisten mit einem Bogen gestrichen und im Gegensatz zur Violine und Viola wird das Instrument mit dem Kopf (Stimmwirbel) nach oben aufrecht zwischen den Beinen gehalten und ruht mit einem ausziehbaren Stachelfuss aus Metall oder neuerdings Carbonfaser auf dem Boden.
Das Cello entstand um 1650 in der Gegend von Bologna und wurde bis ca. 1850 ohne Fuss wie die Gambe mit den Beinen gehalten. (Historische Aufführungspraxis)

  • Verwendete Holzarten sind:

     

    Decke: meistens Fichte
    Boden, Zargen, Klötze im Inneren, Hals mit der Schnecke: Ahorn
    Wirbel und Saitenhalter: Ebenholz

 


 

  • Bedeutende Lehrbücher schrieben: Michel Correte, Jean Louis Duport, Bernhard Romberg, Friedich Dotzauer, Friedrich Kummer, Sebastian Lee.
  • Moderne Lehrwerke verfassten: Hans Peter Linde, Susanne Hirzel, Antal Friss, Gerhard Mantel, Werner Thomas-Mifune u.a.